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Kommunikation & AAC

Unterstützte Kommunikation (UK/AAC) für Menschen mit Sprachbehinderungen – Geräte, Apps und Methoden im Überblick.

Unterstützte Kommunikation (UK), international als Augmentative and Alternative Communication (AAC) bekannt, umfasst alle Methoden und Hilfsmittel, die Menschen mit eingeschränkter oder fehlender Lautsprache beim Kommunizieren unterstützen. Dazu gehören sowohl körpereigene Methoden wie Gebärden und Mimik als auch externe Hilfsmittel wie Symbolkarten, Kommunikationstafeln und spracherzeugende Geräte (Talker).

Moderne AAC-Technologien im Überblick

Die technologische Entwicklung hat das Feld der unterstützten Kommunikation stark verändert. Tablet-basierte Kommunikations-Apps wie Proloquo2Go, Grid oder LetMeTalk ermöglichen flexiblen und kostengünstigeren Zugang zu AAC. Sprachgenerierende Geräte (SGDs) mit Eye-Tracking-Steuerung ermöglichen auch Menschen mit schweren motorischen Einschränkungen die aktive Kommunikation. Symbolsysteme wie METACOM, PECS oder Bliss-Symbole bilden die inhaltliche Grundlage.

  • Low-Tech-Lösungen: Symbolkarten, PECS, Kommunikationstafeln
  • High-Tech-Talker: spracherzeugende Geräte mit dynamischen Displays
  • Kommunikations-Apps für iOS und Android
  • Eye-Tracking und andere alternative Zugangsmethoden
  • AAC-Beratung, Finanzierung und Einführung im Schulalltag

Dieser Bereich richtet sich an Betroffene, Angehörige, Logopädinnen und Logopäden, Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen sowie alle, die im Bereich der unterstützten Kommunikation tätig sind oder Informationen suchen. Neben technischen Vergleichen finden sich hier auch praktische Einführungen und Berichte aus dem Alltag mit AAC.